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a tribute to Peter Wels

tribute to peter welsAls Architekturzeichner verdanken wir Peter Wels sehr viel. Als ich Mitte der Achtziger Jahre mein Studium in Braunschweig begann, waren es seine exquisiten Arbeiten, die als unerreichbare Vorbilder die Architektur von gmp, Schweger und Partner oder Kleffel-Köhnholdt zum Leuchten brachten. Zu dieser Zeit konnten wir uns nicht vorstellen, wie diese Darstellungen entstanden sein mochten, auch unsere Professoren waren (herablassend) ratlos.
Jahre später, nachdem ich Peter Wels persönlich kennengelernt hatte, zeigte er mir seine Technik. Viel interessanter aber war seine zeichnerischen Vorbilder und seine Vision von Architektur kennenzulernen. Denn in diesem Zusammenhang könnte auch die Rede sein vom Verlust der bildnerischen Urteilskraft in der deutschen Kultur und davon wie aus Zeichenunterricht “Kunstunterricht” hatte werden können.
Peter Wels hat eine genaue Vorstellung von seiner Kunst und seinem Wert. Vor vielen Jahren, ich zeichnete gerade einen Wettbewerb für gmp, sagte Meinhard von Gerkan zu mir (jovial-herablassend): “Naja, dem Peter Wels seine Zeichnungen sind ja immer so Schatzkästchen…” Genau das sind sie – oder besser: sie lassen die dargestellte Architektur als Schatz erscheinen. Wenn die Architektur dem nicht gewachsen ist, so liegt das nicht an Peters Zeichnungen.

tempelhof airport is dead, long live tempelhof airport!

luftbild

hangar

schnitt

Tempelhof Airport still is associated with the cold war, the resistance against stalinist extortion and the stamina of the Berlin people. Until last October there were still regular flight operations, although not on a grand scale. Nevertheless this intriguing city airport was still popular among businesspeople and private pilots alike. Even the nearby residents took pride in “their” Tempelhof.
The political decision (seemingly prepared long ago) to shut it’s operations down seems not understandable unless one considers the trauma of old communist cadres. The succesful breach of the “Berlin blockade” left a thorn in their flesh; they regained influence in Berlin politics and now Tempelhof was closed even though noone had any plan how to use this area. (The operations still earned some money and the huge hangars were very popular for start-up companies.)

The City of Berlin launched several competitions to find a new use of this huge free space in the heart of this metropolis and these marvelous illustrations (Pauls! He’s the man!) show some propositions how parts of these grounds could be used.